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Deutscher Schachbund

  1. Stolperstein überwunden: Deutschland gewinnt auch die dritten Runden

    Samarkand, 18. September 2026. Der bislang anspruchsvollste Spieltag der Schacholympiade endet für beide deutschen Teams erfolgreich: Die Männer setzen sich 2,5:1,5 gegen Usbekistan 2 durch, die Frauen gewinnen mit demselben Ergebnis gegen Belarus. Damit stehen beide Mannschaften nach drei Runden weiterhin ohne Niederlage da und haben ausgerechnet jene Runde überstanden, die dem Team in der Vergangenheit schon zweimal zum Stolperstein wurde.

  2. Nächster Härtetest gegen den Gastgeber – Frauen treffen auf Belarus

    Samarkand, 18. September 2026. Zwei Runden, vier Mannschaftssiege: Die deutschen Nationalteams sind hervorragend in die 46. Schacholympiade in Samarkand gestartet. Nach dem erfolgreichen Donnerstag – 4:0 der Frauen gegen Irland, 3,5:0,5 der Männer gegen Usbekistan 3 – wird die Aufgabe am Freitag noch einmal anspruchsvoller. Die Männer bekommen es erneut mit einer Auswahl des Gastgebers zu tun und treffen diesmal auf Usbekistan 2. Auf die deutschen Frauen wartet mit Belarus der bislang stärkste Gegner des Turniers. Gespielt wird ab 15 Uhr Ortszeit im Silk Road International Exhibition Center.

    „Es wird immer schwerer von Runde zu Runde. Wir haben so ein bisschen das Trauma, dass wir vor zwei Jahren gegen Litauen verloren haben. Insofern nehmen alle die Runde sehr ernst. Der Approach ist aber derselbe", sagt Gustafsson zur wachsenden Herausforderung.

  3. Vincent Keymer: "Kritische Matches kommen noch"

    Nachdem er die erste Runde der Schacholympiade ausgesetzt hatte, kehrte Vincent Keymer in Runde 2 zurück an Brett eins – und lieferte prompt: Gegen den usbekischen IM Saidakbar Saydaliev(2475) gewann er souverän und sicherte seiner Mannschaft damit einen wichtigen Baustein zum 3,5:0,5-Sieg gegen Usbekistan 3.

    Nach einer intensiven Saison auf der Grand Chess Tour war Erholung vor der Olympiade dringend nötig – und ist ihm nach eigener Einschätzung auch weitgehend gelungen: "Ich hatte jetzt relativ viel Zeit, mich zu erholen. So gut es geht, habe ich das getan, und es gab natürlich ein neues, hartes Turnier, das mich aber auch sehr motiviert hat. Bisher lief es da ganz gut." Auch die Anreise nach Samarkand nutzte er bewusst zur Vorbereitung, statt direkt ins Turnier zu starten: "Zum Großteil war ich ausgeruht, aber es war ganz praktisch, dass ich noch ein paar Tage hatte, bevor es hier wirklich losging. Das hilft schon, gerade weil es insgesamt ein relativ langes Turnier ist." Die ersten Tage vor Ort verbrachte die Mannschaft gemeinsam: "Wir sind ja alle zusammen mit dem gleichen Flieger angekommen und haben dann die nächsten Tage ganz nett zusammen verbracht – ein bisschen spazieren, raus, sich an das Klima, die Uhrzeit, die Zeitumstellung gewöhnen. Und ansonsten einfach gucken, dass man in guter Form ist."

  4. Volle Punktzahl fast überall: Deutschland dominiert Runde 2

    Der zweite Tag der Schacholympiade in Samarkand endet für beide deutschen Mannschaften nach Maß: Die Frauen gewinnen 4:0 gegen Irland, die Männer 3,5:0,5 gegen Usbekistan 3 – macht in Summe 7,5 von 8 möglichen Brettpunkten an einem einzigen Turniertag. Vincent Keymer, der in Runde eins pausiert hatte, feiert bei seinem ersten Einsatz gleich einen ganzen Punkt. Hanna Marie Klek, die zum Auftakt noch Remis spielte, zeigt sich heute deutlich zufriedener und findet mit einem klaren Sieg ins Turnier. Im Anschluss an die Ergebnisse berichten beide von ihren Partien – und blicken voraus auf die kommenden, deutlich schwereren Gegner.

  5. "Ich versuche, meinen freien Tag zu genießen"

    Zweite Runde in Samarkand, und zum ersten Mal in diesem Turnier sitzt Dinara Wagnernicht am Brett. Wir treffen sie in der Lobby unseres Mannschaftshotels – vier Tage nach der Ankunft, zum dritten Mal an diesem Ort: "Es gefällt mir hier sehr, es ist schon mein drittes Mal hier. Ich fühle mich sehr wohl, und ich denke, dass die Mädels auch das gleiche Gefühl haben." Eine kleine Samarkand-Routine hat sie sich über die Jahre auch angeeignet: "Ich laufe immer rund um den See, einen ganzen Circle." Für mehr bleibt in diesem Jahr vermutlich wenig Zeit – letztes Jahr habe man noch zweimal gemeinsam mit den Jungs Siedler von Catan gespielt, "das war auch echt lustig, aber ich denke, dieses Mal werden wir nie so viel Zeit haben, um etwas Größeres zu spielen."

  6. Bundesverdienstkreuz für Rigobert Ophoff – 75 Jahre Schach und Ehrenamt

    Mit 95 Jahren spielt er noch in der Regionalliga und bei Seniorenturnieren im ganzen Land. Jetzt hat Rigobert Ophoff das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten, als Anerkennung für ein Leben voller Engagement.

  7. Schach-Olympiade für Menschen mit Behinderung - Unser Tagebuch

    Dr. Ana-Maria Valeanbegleitet das Team und berichtet hautnah. Die 3. FIDE Schach-Olympiade für Menschen mit Behinderung findet in Samarkand statt vom 11. - 17. September in insgesamt sieben Runden. Das deutsche Team besteht aus: Artur Kevorkov, David-Andrei Valean, Sergej Salov, Manuela Mekus und Günter Michalke. Trainer und Mannschaftskapitän ist Vinzent Spitzl. Das deutsche Team ist an Platz 6 der Setzliste von 41 Teams gesetzt. Der Elo-Durchschnitt des deutschen Teams ist bei 2108.

  8. Härtetest gegen Usbekistans Nachwuchs – Frauen treffen auf Irland

    Samarkand, 17. September 2026. Nach dem erfolgreichen Auftakt geht es für die deutschen Nationalmannschaften bei der 46. Schacholympiade am Donnerstag in die zweite Runde. Im offenen Turnier wartet auf Deutschland mit der dritten Mannschaft des Gastgebers Usbekistan ein deutlich stärkerer Gegner als zum Start gegen die Färöer. Die deutschen Frauen treffen auf Irland. Gespielt wird ab 15 Uhr Ortszeit im Silk Road International Exhibition Center.

  9. Souveräner Auftakt: DSB-Teams gewinnen in Samarkand gegen Färöer und Malta

    Samarkand, 16. September 2026. Die deutschen Nationalteams sind mit zwei klaren Siegen in die 46. Schacholympiade gestartet. Die Männer setzten sich gegen die Färöer mit 4:0 durch, die Frauen gewannen gegen Malta mit 3:1. Damit haben beide Mannschaften wie erwartet einen guten Start in die elf Runden umfassende Olympiade erwischt.

  10. Auftakt in Samarkand: DSB-Teams starten gegen Färöer und Malta

    Samarkand, 16. September 2026. Mit der ersten Runde beginnt für die deutschen Nationalteams der sportliche Teil der 46. Schacholympiade. Rund 2.000 Teilnehmende aus über 200 Nationen tragen bis zum 27. September im Silk Road International Exhibition Center die größte Schacholympiade der Geschichte aus, gespielt wird im Schweizer System über elf Runden. Im offenen Turnier trifft der DSB als Nummer fünf der Setzliste auf die Färöer, im Frauenturnier eröffnet Malta die Olympiade für das deutsche Team.

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