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Deutscher Schachbund

  1. Wenn die Tochter dem Papa gratuliert: "Ohne ihn wäre ich heute nicht das was ich bin."

    Ein ganz Großer des deutschen Schachsports feiert heute seinen 70. Geburtstag: Thomas Pähtz. Nicht nur, weil er bei der DSAM als Gastgroßmeister häufig als sehr nahbar zu erleben war: Ein Großmeister mit Aura – und zum Anfassen. Wir lassen einige Menschen zu Wort kommen, die ihn sehr gut kennen.

  2. Yuefan Chen: In Peking am Brett, Deutschland im Herzen.

    Eines vorneweg: Ihr Deutsch ist perfekt. Kein Wunder, denn Yuefan Chen besucht eine deutsche Schule. Gemeldet ist sie für den Düsseldorfer Schachverein 1854. Auch das soweit ganz gewöhnlich. Aber, und jetzt kommt es: Die Zwölfjährige wohnt in Peking, spielt aber mit voller Leidenschaft für den Deutschen Schachbund. Und das immer erfolgreicher. 2024 holte sie bei der Jugend-EM in Prag Silber bei der U10. 2026 gewann sie erst den Deutschen Meistertitel U12 in Willingen – und im August Gold im Team mit Tiffany Tu bei der EM in Pardubice, Tschechien. Es war der erste EM-Triumph für den DSB seit sieben Jahren. Zeit für die DSB-Öffentlichkeitsarbeit, mit dieser jungen Spielerin mal in Kontakt zu treten – Luftlinie 7.300 Kilometer. Lest selbst, wie spannend und aufregend ein Schachleben auch in jungen Jahren schon sein kann.

  3. „Wie doof bist du denn, Junge?" – Was Linh Trans neues Buch mit dem Schachgipfel zu tun hat

    Als Linh Tran am 17. Juli beim Schachgipfel in Dresden auf dem Podium saß und über Mädchen- und Frauenschach diskutierte, kannten die meisten im Saal sie als das, was sie heute ist: fünffache Tischfußball-Weltmeisterin, Unternehmerin, eine der bekanntesten Stimmen, wenn es um Frauen im Sport geht. Nur wenige wussten, dass sie fast zehn Jahre lang etwas ganz anderes war – eine der stärksten Nachwuchsspielerinnen Hessens, Deutsche Vizemeisterin U16, Elo über 2100.

    Beim Gipfel hat sie diese beiden Welten selbst zusammengebracht: mit einem Kicker-Charity-Event, bei dem 1.300 Euro für das Mädchen- und Frauenschach zusammenkamen, und mit einem sehr offenen Gespräch darüber, warum Mädchen im Schach oft aufhören – und was sie zum Bleiben bringt.

    Am 2. September erscheint nun ihre Autobiografie „Aus dem Handgelenk – warum ich Weltmeisterin im Tischkickern werden musste". Ein gutes Stück davon spielt am Schachbrett, und eine Szene daraus passt genau zu dem, was auf dem Podium in Dresden verhandelt wurde.

  4. Senioren-Mannschaftsmeisterschaften 2026: Titelverteidiger unter Druck

    Vom 14. bis 20. September treffen sich in Bad Soden-Salmünster 19 Mannschaften aus 13 Landesverbänden zur 34. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände. Württemberg (50+) und Baden (65+) verteidigen ihre Titel – beide gegen ein Feld, das stärker besetzt ist als im Vorjahr.

  5. "Ein schöner symbolischer Moment." Der DSB knackt die 100.000er-Grenze

    „Waaaas?“ Die Verblüffung kroch förmlich durchs Telefon, als der Deutsche Schachbund sich bei Jerome Lorenz meldet. So recht will er die Botschaft auch nach dem längeren Gespräch noch nicht glauben, denn einige Stunden später meldet sich der Spielleiter und Jugendwart des Schachvereins Dinslaken 1923, Thomas Rosenberg. Sein neues Mitglied zweifle ein wenig an der Seriosität des Anrufs und der Nachricht. Er werde doch wohl nicht gerade veräppelt? Nein, denn der 18-jährige Jerome Lorenz ist kein gewöhnliches Vereinsmitglied. Mit seiner Anmeldung am 23. August um 23.32 Uhr durch Thomas Rosenberg wurde er zum 100.000 Mitglied des Deutschen Schachbundes. „Das“, sagt Präsident Paul Meyer-Dunker, „ist ein schöner symbolischer Moment für den DSB. Die Bestätigung dessen, was wir seit Jahren sehen: Schach boomt, wir sind als Verband auf dem richtigen Weg.“

  6. Zehn Jahre Schachbund: "Jeden Tag Action. Nie Langeweile."

    Häufig, sagt Judith Zabel, erinnere sie ihre Arbeit beim Deutschen Schachbund an ein Handballspiel. „Jeden Tag Action – und sehr viel Abwechslung.“ Wie bei den Füchsen Berlin, wo man die 40-Jährige fast bei jedem Spiel antrifft. Eine Handballpartie, mit all ihren Tempo-Gegenstößen und den intensiven Zweikämpfen, ist ja ein stetes Auf und Ab, Tore fallen nahezu minütlich. Judith Zabel besitzt sowohl bei den Bundesliga-Männern als auch bei den Zweitliga-Frauen der Füchse eine Dauerkarte – und wenn auf dem Parkett der Max-Schmeling-Halle Erfolge gefeiert werden (wie zum Beispiel 2025 mit der Deutschen Meisterschaft), dann kommt Judith Zabel auch gerne mal voller Stolz im grün-weißen Trikot ins Büro. Gutes Stichwort: Ins Büro, die DSB-Geschäftsstelle, fährt sie – eine Stunde Anfahrtszeit mit den Öffis aus dem Bezirk Wedding - seit exakt zehn Jahren. Am 1. September 2016 hatte Judith Zabel, die Assistentin der Geschäftsführung, ihren ersten Arbeitstag beim Deutschen Schachbund. Heute darf gefeiert werden.

  7. Herzlichkeit. Hingabe. Frauenpower.

    Der Mann hat schon viel erlebt, aber hier lässt sich festhalten: Nach diesem Event war auch The Big Greek hin und weg. Georgios Souleidis, Deutschlands erfolgreichster Schach-Streamer, schwärmt von „unglaublicher Herzlichkeit und Hingabe der Gastgeber“, von „Frauenpower und Familiengeist“, die hinter diesem Turnier steckten: der Chemnitzer Schachcup 2026. Cheforganisatorin Anne Czäczine samt ihren Töchtern Laura und Paula, die gerade erst das Kandidatinnen-Turnier bei den Deutschen Meisterschaften gewonnen hat, sind für The Big Greek das „sportliche Rückgrat“ des CSC Aufbau 95, der in der vergangenen Saison nur knapp den Klassenerhalt in der Bundesliga verpasst hat. Dieser Tage hatte der Verein zum Chemnitzer Schachcup (Motto-Unterzeile: schwarz, weiß und bunt) eingeladen – einem Frauenturnier der besonderen Art. Und, ganz nebenbei, der schachliche Nachklapp zu Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt 2025. Was im vergangenen Jahr als Idee zwischen Anne Czäczine und Thomas Weischede von der Emanuel Lasker Gesellschaft entstand, wurde perfekt 2026 ausgeführt.

  8. Zu Gast bei Lasker: Carsten Schmidt vertritt den DSB in Barlinek

    Wenn eine Stadt ihren berühmtesten Sohn feiert, darf der Deutsche Schachbund nicht fehlen: Geschäftsführer Carsten Schmidt hat den DSB beim 7. Internationalen Emanuel-Lasker-Schachfestival in Barlinek vertreten. Am Samstag, dem 29. August 2026, kamen dort wieder Schachfreundinnen und Schachfreunde aus Polen und Deutschland zusammen, um die deutsch-polnische Schachfreundschaft zu feiern.

  9. NSR-Aus- und Weiterbildung in Gladenbach

    Im hessischen Gladenbach wurde an bewährtem Seminarort vom 20./21.8. - 23.8.2026 die diesjährige NSR Aus- und Fortbildung mit insgesamt 27 Teilnehmenden durchgeführt.

  10. Stellungnahme des Deutschen Schachbundes zu Beschwerden von Timur Turlov

    Zu den von Herrn Timur Turlov eingereichten Beschwerden und den gegen den Deutschen Schachbund erhobenen Vorwürfen

    Angesichts der von Timur Turlov bei der FIDE-Wahlkommission eingereichten Beschwerde sowie weiterer gegen den Deutschen Schachbund und seine Organe gerichteter Vorwürfe sieht sich der Deutsche Schachbund e.V. (DSB) veranlasst, öffentlich Stellung zu nehmen.

    Der DSB hat sich bislang bewusst zurückhaltend verhalten. Angesichts der Art, Häufigkeit und Tragweite der inzwischen erhobenen Vorwürfe halten wir es jedoch für erforderlich, den Sachverhalt klarzustellen und die institutionelle Unabhängigkeit und Integrität unseres Verbandes zu verteidigen.

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