SG Vogtareuth-Prutting » » »
SG Vogtareuth-Prutting » » »
Die Deutsche Schachjugend lädt ab dem 26. Februar bis zum 23. April 2026 zu einer Online-Vortragsreihe mit Themen aus der Informationstechnologie (IT) ein. Das Premierenthema heute ist "Betrugserkennung und Spielerbewertung beim Schach" und Redner wird kein Geringerer als Prof. Dr. Kenneth W. Regan von der Universität Buffalo (New York/USA) sein. Alle Vorträge erfolgen in deutscher Sprache und finden ab 19.30 Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag statt. Die Vorträge werden mit dem Videokonferenzsystem BigBlueButton durchgeführt. Die Zugangsdaten werden wenige Stunden vor dem jeweiligen Vortrag per E-Mail an alle Angemeldeten gesendet. (fb)
Das nennt man dann wohl Losglück, einen schönen Zufall. Oder ist es doch auch so etwas wie Bestimmung? Heute beginnt im Don-Giovanni-Hotel in Prag das 8. Prager Schachfestival. Bei der Auslosung wurde auch wieder eine Teamwertung aus einem Masters- und einem Futures-Turnierteilnehmer gezogen. Das lief über Umschläge. Und, wie im vergangenen Jahr, lautet das Duo wieder Vincent Keymer und Lilian Schirmbeck.Die „German Connection“, wie bei der Auslosung verkündet wurde. Die deutsche Nummer eins unter den Großmeistern, 22 Jahre alt, und die 12-Jährige aus Westfalen, die dreimal hintereinander Bronze bei der Mannschafts-Europameisterschaft geholt hat. "Dass ich das zweite Mal Vincent als Teampartner gezogen habe, ist schon witzig", so Lilian Schirmbeck über ihr glückliches Händchen: "Mir wurde dazu gesagt, ich solle mal probieren Lotto zu spielen."
Forever Number One – so heißt der Titel einer Vereinshymne des FC Bayern München. Der Stern des Südens (ein weiterer Hymnen-Titel) definiert sich im Grunde nur über Titel und Erstklassigkeit. Das weiß auch Holger Werner. Wenn er aber auf diesen Anspruch des deutschen Fußball-Rekordmeisters angesprochen wird, muss er doch ein wenig schmunzeln. „Als Schachverein sind wir kein so großes Licht, als dass wir die Gene des Fußball-Vereins so einfach umsetzen könnten“, sagt der Mannschaftsführer der Schach-Frauen des FC Bayern. Sein Ensemble ist aber immerhin nach nur einem Jahr in der Zweitklassigkeit in die erste Bundesliga zurückgekehrt. Und das ohne einen einzigen Punktverlust. Man könnte also behaupten: Vereinsziel und -anspruch erfüllt! Werner sagt, der Aufstieg sei „keine Pflicht“ gewesen, aber ihn konzentriert anzugehen, könne man nun als „gelungenen Versuch“ bezeichnen. Mit den Bayern-Frauen steigen zwei weitere Teams auf, deren sportlicher Ansatz nicht unterschiedlicher sein könnte: Der SC Rotation Pankow – und das Schachzentrum Seeblick aus Dippoldiswalde.
Die große Sause am Samstag blieb aus. „Wir waren sehr gut essen, haben aber auf den Champagner verzichtet“, sagt Sarah Hund, die Teamchefin. Geholfen hat es leider nichts. Denn nach dem überraschenden 3,5:2,5-Sieg gegen die in Sachen Elo-Punkten klar favorisierte SG Solingen setzte es ebenso überraschend gegen den SV Hemer 1932, noch am Vortag von der OSG Baden-Baden arg gerupft und insgesamt noch ohne Sieg, eine 2:4-Niederlage. Die Frauen-Bundesliga – sie bleibt eine Wundertüte, auch für den Aufsteiger SK Freiburg-Zähringen 1887, der als Außenseiter gewinnt - und als Favorit verliert. Zum ersten Mal spielt der Verein in der Eliteliga, wo sich die Männer des Clubs früher auch schon tummeln durften – und gefühlt ist es sportlich ein Auf und Ab. Doch in Südbaden sehen sie das alles ganz gelassen, als Abenteuer und Erlebnis. Derweil gibt es an der Tabellenspitze einen Zweikampf. Während der amtierende Meister SC Bad Königshofen durch ein 3:3 gegen den Hamburger SK schon etwas abreißen lässt (nunmehr neun Mannschaftspunkte), freuen sich die Freiburgerinnen schon auf den 15. März. Denn da richten sie unter anderem das Top-Duell zwischen dem SK Schwäbisch Hall und der OSG Baden-Baden aus. Die haben beide schon zwölf Zähler auf dem Konto – zwei Riesen mit weißen Westen. Fällt am nächsten Doppel-Rundenspieltag schon die Entscheidung im Titelrennen?
“Nicht aufgeben – egal wie doll man gehauen wird.” Dieser Satz beschreibt Schachboxen vielleicht besser als jede Regel.Schachboxen wird Teil des Rahmenprogramms des Schachgipfels – und damit für ein breites Publikum erlebbar.
Freitagabend, den 20. Februar in Berlin-Mitte. In den Kellerräumen der Franz-Mett-Sporthalle treffen sich Menschen, um Schach zu spielen – und um zu boxen. Hier trainiert der Chess Boxing Club Berlin, der älteste Schachboxclub der Welt. Geprägt wurde der Verein von Iepe Rubingh, dem Erfinder des Schachboxens. Der niederländische Aktionskünstler entwickelte die Idee einst inspiriert von einem Comic – und machte Berlin zum Zentrum dieser ungewöhnlichen Sportart. Beim Training traf Finn Engesser vom Team der DSB-Öffentlichkeitsarbeit CM Alina Fichte-Rath. Sie erinnert sich an einen entscheidenden Moment: Rubingh habe ihr einmal gesagt, sie solle doch einfach zu einer Weltmeisterschaft fahren. „Warum nicht? Probier es aus.“ Heute ist Fichte-Rath dreifache Weltmeisterin im Schachboxen und eine der prägendsten Athletinnen der Szene. Im Interview spricht sie über die Faszination dieser gegensätzlichen Disziplin, über mentale Stärke nach harten Treffern – und darüber, ob für sie ein K.o. oder ein Schachmatt der schönere Sieg ist.
Einen Tag später folgt das Gespräch mit Denno Probst von Chessboxing Cologne. Er bringt Schachboxen am ersten Wochenende des Schachgipfels nach Dresden – mit Demokämpfen, Mitmachangeboten und einem Einblick in einen Sport, der körperliche Härte und strategisches Denken verbindet.
In dieser verantwortungsvollen Position gestalten Sie die strategische und operative Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Schachbundes und prägen die mediale Darstellung des Schachsports in Deutschland – von der Vereinsbasis bis zur Nationalmannschaft. Die Tätigkeit umfasst unter anderem die redaktionelle Verantwortung für alle Kommunikationskanäle, aktive Medienarbeit sowie die fachliche Führung des Teams Öffentlichkeitsarbeit.
Die vollständige Stellenausschreibung mit allen Informationen zu Aufgaben, Profil und Bewerbungsmöglichkeiten finden Sie im beigefügten Dokument.
Ende November hatten sich Ingo Thorn, Präsident des Bayerischen Schachbundes, Michael S. Langer, der Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes und Paul Meyer-Dunker, der Präsident des Berliner Schachverbandes mit dem Präsidium des Schachbundes, vertreten durch Alexander von Gleich und Ingrid Lauterbach, auf eine Kompromisslösungverständigt. Geplant war demnach, einen DSB-Hauptausschuss im Mai und einen Bundeskongress im August (nach dem Schachgipfel in Dresden im Juli) auszurichten. Eine geordnete Amtsabgabe von Präsidentin Ingrid Lauterbach und Neuwahlen für den Kongress waren schriftlich festgehalten worden. Nun gibt es eine neue Sachlage. Fünf Antragsteller wollen aus der für den 16. Mai in Frankfurt am Main turnusmässig angesetzten Hauptausschuss-Sitzung einen Bundeskongress machen.
Bevor Jan Henric Buettner als Großsponsor ins Schach einstieg, machte er eines deutlich: Grundvoraussetzung war, dass Magnus Carlsen mit an Bord ist! Er hätte in jedes Projekt investiert, das der G.O.A.T. vorgeschlagen hätte, und sei es die Protektion von Malefiz. Öffentliche Aufmerksamkeit – eines der Lebenselixiere des inzwischen in Südafrika lebenden Hamburger Unternehmers mit sicherem Gespür für das Nonplusultra – war auf schachlichem Terrain nur mit Carlsen zu generieren. Der wiederum wollte Schach960 spielen, jene auf Bobby Fischer zurückgehende Variante mit ausgelosten Grundstellungen – die bald darauf medienwirksam in Freestyle Chess umgetauft wurde – und das ob ihrer Komplexität mit klassischer Bedenkzeit.