SG Vogtareuth-Prutting » » »
SG Vogtareuth-Prutting » » »
Bei der FIDE-Senioren-Mannschafts-Weltmeisterschaft 2026 haben die deutschen Mannschaften herausragende Leistungen gezeigt und sich erfolgreich gegen starke internationale Konkurrenz behauptet. Nach einem überzeugenden Schlussspurt sicherte sich das Team Emanuel-Lasker-Gesellschaft/Schachstiftung GK in der Besetzung GM Artur Jussupow, GM Rainer Knaak, GM Sergej Kalinischew, GM Jakob Meister und Dr. Gerhard Köhler mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung den Weltmeistertitel vor den Teams aus Italien und Island.
Irgendwann sagte Kenan Yildiz zu Oliver Biermann: „In einer Sache würdest Du immer gegen mich gewinnen – beim Schach.“ Das dürfte wohl stimmen, denn Kenan Yildiz, 20 Jahre alt, Fußballprofi, beherrscht nur die Grundregeln des königlichen Spiels, Oliver Biermann hingegen ist Turnierspieler bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft. Und die DSAM schlug nun in gewisser Weise die Brücke zwischen dem Fußballstar von Juventus Turin und dem Berliner, der beim SC Kreuzberg Schach spielt und im Alter von drei Jahren am Hämolytisch-Urämischen Syndrom (HUS) erkrankte. "Für mich wurde jetzt ein Traum wahr", sagt Oliver Biermann.
Beim Verbandstag des Berliner Schachverbandes gab es personelle Weichenstellungen und besondere Auszeichnungen mit erfreulichen Nachrichten auch aus Sicht des Deutschen Schachbundes. Kevin Högy, Sportdirektor des Deutschen Schachbundes, wurde einstimmig zum neuen Präsidenten des Berliner Schachverbandes gewählt. In seiner ersten Ansprache bedankte er sich für das Vertrauen der Delegierten und blickte motiviert auf die kommenden Jahre: Man wolle „gemeinsam in den nächsten 12 und 24 Monaten verdammt viel schaffen“. Högy tritt die Nachfolge von Paul Meyer-Dunker an, der den Verband in den vergangenen sechs Jahren geprägt hatte und weiterhin im Landessportbund Berlin für Sport- und Vereinsentwicklung aktiv bleiben wird.
Der Schachgipfel in Dresden verbindet Spitzenschach mit einem vielseitigen kulturellen Angebot. In Kooperation mit der Stadt Dresden ist ein Rahmenprogrammentstanden, das weit über das Turniergeschehen hinausgeht und Teilnehmenden wie Begleitpersonen zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Elbmetropole zu entdecken. Einer, der beides kennt – hochklassiges Schach und die besondere Atmosphäre Dresdens – ist Joachim Brüggemann. Der Internationale Meister und Besieger der Dresdner Schachlegende Wolfgang Uhlmann blickt auf eine lange Karriere zurück und wird beim Schachgipfel an der Deutschen Senioreneinzelmeisterschaft 65+ teilnehmen. Sein sportliches Ziel formuliert er der DSB-Öffentlichkeitsarbeit klar: „Ziel ist mindestens ein Platz unter den ersten zehn – ich kämpfe um die Plätze 1 bis 3.“
Das RheinEnergie-Stadion des 1. FC Köln hat 50.000 Plätze. Es ist aktuell die siebtgrößte Arena in der Fußball-Bundesliga. Was das mit Schach zu tun hat, mit der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft? Das kann Frank Jäger verkünden, der Pairing-Officer der DSAM, gleichzeitig wandelndes Lexikon und Statistikabteilung der DSAM. „Wir werden in Magdeburg unseren 50.000 Teilnehmer bei einem Qualifikationsturnier dabeihaben“, sagt er. Mit etwas Glück könnte es sogar jener Teilnehmer sein, der einst als 20.000 Teilnehmer geehrt wurde – und den Frank Jäger natürlich auch noch parat hat: In Hamburg 2014 wurde Artur Reuber vom FC St. Pauli als Nummer 20.000 unter den DSAM-lern geehrt.
Die Saison 2025/26 der Schachbundesliga ist entschieden – und sie fand ihren würdigen Abschluss bei der zentralen Endrunde in Berlin im Willy-Brandt-Haus. Nach einem intensiven Wochenende auf höchstem Niveau steht fest: Der Schachclub Viernheim 1934 e.V. ist Deutscher Meister! Mit 30 Mannschaftspunkten und herausragenden 81,5 Brettpunkten setzte sich Viernheim souverän an die Spitze und krönte eine beeindruckende Saison. Silber sicherte sich die OSG Baden-Baden, Bronze ging an die Schachfreunde Wolfhagen, die gleichzeitig ihren Rücktritt aus der Bundesliga bekanntgaben.
In der gerade laufenden Senioren-Mannschafts-Weltmeisterschaft sind spannende Wettkämpfe zu sehen.
Urteil
In dem Rechtsstreit des Einspruchsführers …,
Mitglied des … e.V.,
gegen
den Deutschen Schachbund e.V., vertreten durch den Vorstand, bestehend aus der Präsidentin Ingrid Lauterbach, dem Stellvertretenden Präsidenten Prof. Jürgen Klünersund dem Vizepräsidenten Finanzen Alexander von Gleich,
Einspruchsgegner,
Bevollmächtigter: Anti-Cheating-Officer des DSB Klaus Deventer, Menzestraße 1c, 59457 Werl,
wegen eines Beschlusses des Anti-Cheating-Arbeitskreises
hat das Turniergericht am 29. Mai 2025 im schriftlichen (E-Mail) Verfahren durch RiOLG a.D. Wolffram-Falk als Vorsitzendem und die Beisitzer Anderberg und Dr. Braun für Recht erkannt:
Nach fünf gespielten Runden und vor den heutigen Ruhetag bei den FIDE-Senioren-Mannschafts-WM 2026 in der Kategorie 65+ zeigt die deutsche Mannschaft eine starke und geschlossene Leistung. Das Turnier in Durres ist von einer hohen spielerischen Qualität und spannenden Partien geprägt, bei denen die deutschen Senioren bislang gut mithalten können.