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Bereits über 150.000 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Spiel, Spaß und Begeisterung pur! Die Stadtgalerie Heilbronn ist zum zweiten Male Ausrichter der beliebten Kinderschachinitiative. Oberbürgermeister Harry Mergel hat die Schirmherrschaft übernommen. Die Stadtspitze wird zusammen mit Centermanager Tahir Yilmaz und den Drittklässlern der Wartberg-Grundschule den Eröffnungszug am Montag, den 18. Mai 2026 um 10.00 Uhr ausführen.
Erst einmal ist es nur ein Dreizeiler, aber mit wichtigem Inhalt. Gesendet an DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach vonAkaki Iashvili,beim Weltverband FIDE als Special Task Director und Chairman der Event-Kommission tätig. Zuständig für die Prüfung von Bewerbungen, der Koordination und Auswahl internationaler FIDE-Turniere. Er schreibt, auf Empfehlung der FIDE-Eventkommission, habe das FIDE-Council die Bewerbung des Deutschen Schach-Bundes befürwortet: In Magdeburg wird 2027 die Senioren-Team-Weltmeisterschaft stattfinden. Veranstalter sind gemeinschaftlich der DSB und der Landesschachverband Sachsen-Anhalt (LSV). „Es ist super, dass wir das geschafft haben“, sagt Ingrid Lauterbach: „Das wird zweifellos eine tolle Veranstaltung – ein Höhepunkt in unserem Jubiläumsjahr.“ Der Deutsche Schachbund wird im kommenden Jahr 150 Jahre alt. Auch für Magdeburg sei dies „ein wunderbares Event“, sagt Claudia Meffert, die LSV-Präsidentin: „Alles ist vorbereitet, wir können jetzt mit den Planungen beginnen.“ Dafür ist Michael Zeunerzuständig, der Geschäftsführer des LSV, der begrüßte, „dass wir jetzt endlich eine Entscheidung haben. Eigentlich wollten wir ein Jahr Vorbereitungszeit haben – jetzt ist es etwas weniger“. Die FIDE brauchte schlichtweg ein wenig länger, bis der Beschluss stand. Das Turnier wird nun vom 31. März bis 11. April 2027 im Maritim-Hotel stattfinden - eine Location, in der Schach mit regionalen und überregionalen Turnieren schon oft Zuhause war.
Das Stichwort lautet: Nachhaltigkeit. „Wir wollen, dass die Vereine ermutigt werden, auf Dauer etwas zu tun“, sagt DSB-Vizepräsident Jannik Kiesel. Deshalb lobe man nun ein Förderprogramm im Rahmen des DSB-DSJ-Projektes zur Stärkung des Frauen- und Mädchenschachs aus. „Es geht darum, aus den Daten, die wir erhoben haben, die Richtung zu erkennen, wie wir auf diesem Gebiet dauerhaft erfolgreicher werden können," so Kiesel, „welche Ansätze könnten erfolgsversprechend sein, um die Anzahl der weiblichen Mitglieder im DSB zu erhöhen?“
Als alles vorbei war, wurde der Bundesnachwuchstrainer und Delegationsleiter auch noch zum Philosophen: „Sie haben die Erwartungen erfüllt, ohne die Erwartungen zu erfüllen“, sagte Bernd Vökler. Wie bitte? „Ja, ich weiß, das klingt seltsam.“ Gemeint war: Die beiden DSB-Teams landeten beim Mitropa-Cup in dem Bereich, den ihnen die Startliste mit Elozahlen zugewiesen hat – aber insgeheim hatte sich nicht nur Vökler mehr ausgerechnet als Rang sieben im offenen Turnier und Rang sechs im Frauen-Klassement. „Wir hatten dank der Auslosung einen besseren Start als das Ende“, so Vökler nach der Abreise aus dem österreichischen St. Veit, „leider kannst Du halt auf diesem Niveau den ein oder anderen Aussetzer als Vierer-Team nicht kompensieren.“ Frauen-Spielertrainerin Josefine Safarli brachte es so auf den Punkt: „Alle vier Mädchen, die wir dabeihatten, sind hochtalentiert. Aber sie haben noch nie auf diesem Niveau Partien vorbereitet, auch die Selbstkontrolle ist schwierig – so gesehen war der Lerneffekt beim Mitropa-Cup für unsere junge Mannschaft enorm und wird bei der Entwicklung sehr helfen.“ Und genau darum ging es: Entwicklung auf höchstem Wettkampfniveau.
Mit der geplanten Einführung des Wertungsportals tritt zeitgleich auch eine neue Wertungsordnung für die Spielstärkebewertung von Schachspielern in Deutschland in Kraft. Der Verantwortliche für die DWZ-Systemkontrolle, Berthold Plischke, hat die wichtigsten Neuerungen in der demnächst gültigen Wertungsordnung für alle Interessenten zusammengefasst.
Das Wertungsportal soll nach derzeitiger Planung seinen Betrieb zum 1. Juli 2026 aufnehmen. Die Inbetriebnahme kann sich aber aufgrund von Arbeiten und Tests verzögern. (fb)
Der Schachgipfel in Dresden, der vom 17. bis 25. Juli 2026 stattfinden wird, rückt immer näher. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie deren Begleitpersonen wurde inzwischen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm vorgestellt.
Für die Deutschen Senioren-Meisterschaften haben sich bereits 284 Schachspielerinnen und Schachspieler registriert. Aktuell sind lediglich noch 20 Plätze für weitere Anmeldungen frei.
Die Veranstaltung erfreut sich einer großen Resonanz und lockt eine vielfältige Gruppe von Teilnehmenden an, darunter 37 Spielerinnen und Spieler mit Titeln. Besonders bemerkenswert ist, dass neun der Teilnehmer bereits über 90 Jahre alt sind – ein eindrucksvoller Beleg für die generationenübergreifende Leidenschaft und das breite Altersspektrum, das den Schachsport auszeichnet. Der Gipfel verdeutlicht, wie lebendig und offen die Schachszene in Dresden und darüber hinaus ist. (wcp)
Die nächsten zwei Monate sind mal zum Durchschnaufen da. Schließlich ging es nach Ende des Kandidatenturniers auf Zypern gleich weiter mit der Bundesliga-Endrunde – und der auch für ihn überraschenden Nachricht, dass sein Verein Deizisau nicht mehr in der Bundesliga spielen wird: „Tatsächlich wusste ich bis zum 1. Mai nichts vom Rückzug meines Vereins“, so Blübaum in einem Interview mit dem Schachverband Württemberg. Das erste klassische Schach-Turnier, bei dem Matthias Blübaum wieder am Start ist, ist das top besetzte und renommierte Schachfestival in Biel – vom 11. bis 24. Juli. Da wollte er schon immer mal dabei sein. Schade für die deutschen Fans, dass er deshalb die Deutschen Meisterschaften im Rahmen des Dresdner Gipfels nicht spielen wird.
Alljährlich lädt der Deutsche Schachbund zu seiner Talentsichtung (Tasi) nach Arendsee in Sachsen-Anhalt ein. Ziel ist es unter den Kaderspielerinnen und Kaderspielern des DSB sowie der Landesverbände zukünftige Bundes- und Landeskader unter die Lupe zu nehmen.Nachfolgend ein Bericht der neuen Co-Leistungssportreferentin des Berliner Schachverbandes, Konstanze von Gehlen. (fb)
In Petrovac (Montenegro) fand vom 18. bis 27. April 2026 die 10. Mannschafts-Weltmasterschaft der blinden und sehbehinderten Schachspieler statt. Ausgerichtet wurde die Meisterschaft vom Blindenverband Montenegros in Zusammenarbeit mit der Internationalen Blindenschachvereinigung (IBCA). (fb)