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Deutscher Schachbund

  1. „Er kann auf diesem Niveau von 2700 spielen“ – Matthias Blübaums Kandidatenturnier 2026

    Kein Sieg, aber ein starkes Zeichen: Matthias Blübaumbeendet das Kandidatenturnier 2026 mit sechs aus 14 Punkten gegen die absolute Weltspitze und belegt damit Rang sechs. Nach intensiven 14 Runden geht der Turniersieg klar an Javokhir Sindarov, der ein herausragendes Turnier spielte und zehn aus 14 möglichen Punkten holte. Er landete vor Anish Giriund Fabiano Caruana.

    Zwischen präziser Verteidigung, anspruchsvollen Duellen und großer Selbstkritik zeigt sich: Der deutsche Großmeister ist auf einem guten Weg zur erweiterten Weltklasse. Oder wie sein ehemaliger Trainer Matthias Krallmann es sagt: "Ich bin wirklich optimistisch. Er hatjetzt schonmehrereTurnieregespielt, das Grand Swiss und auch das Tata Steel,wo ergezeigt hat, erkann aufdiesemNiveau von 2700spielen - auch hier beim Kandidatenturnier hat er es bewiesen. Ich bin mirsicher, er wird weiter daran arbeiten und kämpfen, dass er über 2700 kommt."

  2. "Finale Derham." Der letzte Tanz des Meisters bei der Bundesliga-Endrunde.

    Natürlich hat er insgeheim auf mehr gehofft. Auf ein Endspiel in den elften und letzten Runde am Sonntag gegen die OSG Baden-Baden. Schließlich ist sein Team als Titelverteidiger in die Saison gestartet. „Aber wir sind auch Realisten genug, um zu wissen: Wenn wir Baden-Baden und Schwäbisch Hall stoppen wollen, muss vieles sehr glücklich verlaufen“, sagt Jürgen Müller,"die haben halt ganz andere Mittel als wir." In der vergangenen Saison ist der Coup mal wieder gelungen, mit deutlich geringeren Bordmitteln als die Favoriten - dafür umso mehr Herzblut, für das auch Müller steht. Der impulsive Vereinschef. Dazu später mehr. Nun gilt es für seinen Verein SC 1957 Bad Königshofen nur noch, mit erhobenem Haupt aus dieser Frauen-Bundesliga-Saison rauszugehen. Beim „Finale Derham“ wie er es im breiten Fränkisch nennt – in Anlehnung an das „Finale Dahoam“ des FC Bayern im Fußball.

  3. Schachfreunde Berlin dominieren die Norddeutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft

    Am 28. März fand in Berlin die 46. Norddeutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach statt. Die gemeinsame Veranstaltung der sieben Landesverbände Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig Holstein, Brandenburg und Berlin wurde vom Bundesligisten Schachfreunde Berlin dominiert. GM Maxim Wawulin und die IM Ilja Schneider, Sebastian Poltorak und Magnus Ermitsch gaben nur drei Mannschaftspunkte ab und siegten in 26 Duellen. Neben den Schachfreunden qualifizierten sich der Hamburger SK, HSK Lister Turm, der FC St. Pauli, Doppelbauer Turm Kiel, Rotation Berlin (mit dem bekannten Schachkommentator IM Steve Berger), König Tegel, der Lübecker SV und der SK Zehlendorf für die nächste Deutsche Blitzschach-Mannschaftsmeisterschaft, die am 27. Juni 2026 in Ettlingen stattfindet. (fb)

  4. Bundesliga-Endrunde 2026 in Berlin: Schachelite zu Gast im Willy-Brandt-Haus

    Die Spannung steigt: Vom 23. bis 26. April 2026 blickt die deutsche Schachszene nach Berlin, wenn die Bundesliga-Endrunde im Willy-Brandt-Haus ausgetragen wird. In zentraler Lage erwartet die Besucher eine außergewöhnliche Kombination aus Spitzenschach, attraktiver Atmosphäre und vielfältigem Rahmenprogramm – und das bei freiem Eintritt. Mitorganisator Rainer Polzin hebt im Gespräch mit der DSB-Öffentlichkeitsarbeit besonders die besondere Verbindung zur Spielstätte hervor: Bereits seit vielen Jahren besteht ein enger Kontakt zum Willy-Brandt-Haus, der auf frühere Veranstaltungen zurückgeht. Unvergessen bleibt dabei ein Auftritt von Magnus Carlsen im Jahr 2005, der sowohl sportlich als auch atmosphärisch bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Nun kehrt die Bundesliga mit ihrer Endrunde erstmals in dieser Form an diesen geschichtsträchtigen Ort zurück.

  5. Maxim Wawulin gewinnt die Berliner Einzelmeisterschaft 2026

    GM Maxim Wawulin konnte seinen Titel bei den am 12. April zu Ende gegangenen Berliner Meisterschaften erfolgreich verteidigen. Der in Moskau geborene 27-jährige Schnellschach-Europameister von 2017 hatte nicht den besten Start und mußte sich bereits in Runde drei seinem Klubkameraden FM Johannes Florstedt (Schachfreunde Berlin) beugen. Mit vier Siegen in Folge führte Wawulin das Feld nach 7 der 9 Runden dann allerdings doch noch klar an. Zwei Punkteteilungen in den letzten Runden genügten ihm, um Platz eins zu behaupten.

    Platz zwei ging an den früheren DC-Kaderspieler Jonas Eilenberg (König Tegel), der nur gegen Wawulin verloren hatte. Henrik Hesse (SV Mattnetz) konnte trotz einer Doppelnull in den Runden fünf und sechs noch Platz drei ergattern.

  6. Problemschachaufgabe 995

  7. „He let me escape" – Blübaum kämpft sich durch die Rückrunde

    Die zweite Turnierhälfte ist in vollem Gange, und Matthias Blübaum setzt seinen soliden Lauf fort. Nach zehn Runden steht er bei neun Remis und einer Niederlage – ein Score, der in diesem Weltklassefeld alles andere als selbstverständlich ist. Besonders bemerkenswert: Mit den weißen Steinen ist Blübaum nach wie vor ungeschlagen. Die Runden neun und zehn zeichneten dabei ein vielschichtiges Bild – zwischen mutigem Aufbäumen, einem glücklichen Wunder, aber auch gewohnt solider Präzision.

  8. "Manchmal habe ich das Gefühl, gar kein Spieler mehr zu sein."

    In diesem Monat ist der Focus bei ihm wieder voll auf Schach. Am Wochenende des 18./19. April entscheidet sich für Robert Rabiega, ob er mit seinem Vereine SK König Tegel in die zweite Bundesliga aufsteigt - es steigt das "Endspiel"gegen Oberliga-Tabellenführer SV Görlitz 1990. Das Wochenende darauf wird er bei der Zentralen Endrunde (24. bis 26. April) der Bundesliga in Berlin als Kommentator im Einsatz sein. Viele werden ihn hören - und viele werden ihn sehen. Doch die meiste Zeit arbeitet der Berliner für den Schachsport im Hintergrund. Matthias Wolf erzählt Rabiegas ungewöhnliche, ja einzigartige Geschichte:

    Auf einigen Feldern Pionier zu sein – damit kennt sich Robert Rabiega aus. Erinnert sei nur an die Saison 1986/87. Mit 15 Jahren feierte er als damals jüngster Spieler aller Zeiten sein Debüt in der Schach-Bundesliga. „Wunderkind Robert will alle matt setzen“, schrieb die Berliner Morgenpost – der Slogan, so erinnert sich Rabiega, prangte damals sogar auf Litfaßsäulen. Ohne sein Wissen. Als er morgens auf dem Schulweg zur U-Bahn lief, standen er und sein Kumpel fassungslos und staunend davor. „Da fiel mir nix mehr ein“, sagt er heute. Und fast so wortlos ist er auch, als er auf eine andere Besonderheit angesprochen wird. Dann sagt er: „Ja, das ist schlimm.“ Ist es wirklich so schlimm, dass er als einziger deutscher Großmeister auch Vereinsvorsitzender ist – bei seinem Herzensklub SK König Tegel? „Nun ja“, sagt Rabiega und verweist auf seinen bisweilen besonderen Humor, „es soll jetzt nicht so rüberkommen, als ob mich das Amt auffrisst – aber es ist schon eine Beeinträchtigung, weil ich dadurch fast nicht mehr zum Spielen komme.“

  9. Außerordentlicher Bundeskongress am 16. Mai in Frankfurt/Main

    Neues in Sachen außerordentlicher Bundeskongress, zu dem DSB-Präsidentin Ingrid Lauterbach vom Schiedsgericht des Deutschen Schachbundes verpflichtet wurde, „unverzüglich und unter Beachtung der in § 17 II 2 der Satzung bestimmten Fristen“, wie es in dem mittlerweile vorliegenden ausführlichen Urteil heißt (siehe unten). Gleichzeitig gibt es nun seit gestern auch einen Termin für den außerordentlichen Bundeskongress, den Ingrid Lauterbach einberuft für Samstag, den 16. Mai 2026 ab 10.30 Uhr im Saalbau Volkshaus Sossenheim, Siegener Straße 22, 65936 Frankfurt am Main. Damit ist der Antrag der Landesverbände, die vor das Schiedsgericht gezogen sind, erfüllt, den außerordentlichen Bundeskongress an jenem Termin stattfinden zu lassen, an dem der Hauptausschuss stattfinden sollte. Lediglich der Ort hat sich geändert.

  10. Problemschachaufgabe 994

April 2026
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