SG Vogtareuth-Prutting » » »

Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Deutscher Schachbund

  1. Der Sicherheitsgurt sitzt bei Blübaum. "Er hat noch alle Chancen."

    Ruhetag beim Kandidatenturnier auf Zypern. Zeit zum Durchatmen. Auch für Matthias Blübaum, den deutschen Vertreter im Konzert der Großen. Der selbst ernannte “Underdog” hat nach vier Runden fünfzig Prozent Ausbeute zu verzeichnen. Vier Partiern, vier Remis. “Hätte das vor dem Turnier einer prognostiziert, alle hätten sofort unterschrieben”, sagt DSB-Sportdirektor Kevin Högy: “Matthias kann sehr zufrieden sein. Er hat noch alle Chancen.” Denn: “Je länger das Turnier geht, umso mehr Risiko müssen seine Gegner gegen ihn gehen.” Und, das ist bekannt: Blübaum mag es, wenn ihm Favoriten ins offene Messer laufen. Er selbst hat mit seinem Team, aus dem auf Zypern nur sein Schachkumpel Rasmus Svanein Erscheinung tritt (Blübaum: “Es ist schön, jemanden hier zu haben, den ich gut kenne und der auch ein sehr guter Schachspieler ist”) offensichtlich eine klare Taktik ausgetüftelt: Safety first. Die bringt DSB-Kommentator Niclas Huschenbethin seiner Partie-Analysenach der Punkteteilung gegen Rameshbabu Praggnanandhaa so auf den Punkt: “Matthias bleibt seiner Linie treu, die er bisher in dem Turnier gefahren ist – das ist in erster Linie recht sicher und solide zu spielen.“

  2. Standfestigkeit für das grenke Open

    In Zusammenarbeit mit seinem Kooperationspartner, dem Schachzentrum Baden-Baden, hat der DSB ein Kadertraining mit Etienne Bacrot durchgeführt. Der französische Super-Großmeister, einst Schüler von Jossip Dorfman, bereitete zwölf DSB-Talente auf das Grenke Open vor, das am heutigen Donnerstag beginnt. Seit Montag trainierten die Talente jeweils acht Stunden am Tag, hinzu kam noch ein Blitzturnier und ein Konditionsblitz – mit Sprints zwischen Brett und Uhr. „Das ist zumindest ein kleiner Ausgleich dafür, dass wir hier sonst keine Möglichkeit haben, Sport zu treiben“, sagte Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, der den Lehrgang in Baden-Baden leitete und gemeinsam mit Bacrot und Ketino Kachiani-Gersinska die Talente trainierte. „Das Programm hier war insgesamt schon sehr hart, vor allem auch mit Blick darauf, dass den Spielern nun vier Doppelrunden bevorstehen“, sagte Vökler und fügte lächelnd hinzu: „Aber die jungen Leute brauchen ja bei einem solch großen Turnier auch eine gewisse Standfestigkeit.“

  3. Problemschachaufgabe 992

  4. Die neue Nationalmannschaft: Deutschland greift auch im Hochschulsport nach Medaillen.

    Eine besondere Nationalmannschaft fliegt im Herbst nach China. Mit bekannten Namen aus dem deutschen Schachsport, gefördert vom Bundeskanzleramt, das die Kosten für Flüge und Unterkunft übernimmt. Aus gutem Grund: „Die Spielerinnen und Spieler treten ja nicht für ihre Unis an, sondern für Deutschland – es ist quasi die Studierenden-Nationalmannschaft“, sagt Christoph Barth. Der DSB-Beauftragte für Hochschulschach wird die Delegation leiten, die zur World University Chess Championship nach Liaocheng (11. bis 16. Oktober) reist – eine Stadt, die im innerstädtischen Zirkel schon rund 600.000 Einwohner hat, mit den umliegenden Bezirken sind es schon sechs Millionen. „Die Zusagen der Spielerinnen und Spieler, die ohne Honorar antreten werden, kamen sehr schnell“, so Barth: „Es ist einfach der Reiz auf eine spannende China-Reise mit hochklassigem Schach-Wettkampf.“ Auch der Trainer, der das Team begleiten wird, ist prominent: Nationalspieler Dimitrij Kollars, in Fachkreisen als Coach Kollars bekannt. Der Großmeister erhält sein Honorar vom Deutschen Schachbund, der auf diese Weise das Thema Hochschulschach mit einem ambitionierten Beauftragten unterstützen möchte.

  5. Tänze, Träume, Travemünde. "Erschöpft, aber glücklich."

    Dirk Martens, der Präsident des Schachverbandes Schleswig-Holstein, war sichtlich vergnügt. Auf der Bühne zeigte er beim traditionellen Eröffnungssong „One Night in Bangkok“ zur Deutschen Schach Amateurmeisterschaft in Travemünde einige sehenswerte Hüftschwünge. Oder, wie es Turnierchefin Sandra Schmidt formulierte: „Das sah sensationell gut aus bei Dirk. Ansonsten müssen wir alle wohl noch ein wenig an der Choreografie arbeiten.“ Ja, Dirk Martens war gut gelaunt, bei „seiner“ DSAM im, wie er sagte, „schönsten Bundesland“. Zwar hätte das Wetter diesmal besser sein können, ein Teilnehmer sprach sogar von "Schietwetter", aber: Wer möchte Martens Einordnung widersprechen angesichts von Meeresbrise und wunderbarer Strände, die vor allem Turniermaskottchen Bella wieder ausgiebig genoss? Martens äußerte auch den Wunsch am Sonntag, die DSAM möge bitte auch 2027 wieder an der Ostsee stattfinden. Sein Wunsch, quasi Befehl für Sandra Schmidt. Sie tütete am Montagmorgen, gleich nach dem Frühstück, wieder den Vertrag mit dem Maritim Strandhotel, Veranstaltungschefin Julia Nodorp und Hoteldirektor Thomas Liedl, ein. Für viele DSAM-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen ist der Frühlings-Schach-Urlaub damit also wieder gesichert.

  6. "Er wird gewinnen."

    Der Anfang ist gemacht. „Ein solider Schritt“ sei das fürs erste gewesen, sagte Matthias Blübaum nach seinem Remis gegen Wei Yi. Ganz entspannt wirkte er dabei. Auch, als er später auf den Social-Media-Hit #GreatBluebaumSweep angesprochen wurde. Den habe er "wohl ruiniert“. Ja, der sei nun offiziell vorbei, hieß es auch im Netz, weil die von der Community anvisierten 14 Punkte aus 14 Partien nun nicht mehr möglich seien - aber 13,5 Punkte seien ja schließlich auch eine große Sache. „ER WIRD GEWINNEN! Dieses Unentschieden war nur ein Opferritual für die gefährliche Version, die er gleich entfesseln wird“, schrieb ein Spaßvogel.

  7. Problemschachaufgabe 991

  8. Kandidatenturnier 2026 - die Kolumne von GM Raj Tischbierek

    Seit der WM-Herausforderer in einem Rundenturnier mit Hin- und Rückrunde ermittelt wird, ist das Kandidatenturnier mein absolutes Highlight! Unvergessen bleibt die Dramatik des letzten Durchgangs bei der Premiere 2013 in London mit den parallelen Niederlagen von Carlsen und Kramnik. Auch wenn klassische Turniere durch die kämpferische Einstellung der nachrückenden Generation zuletzt an Attraktivität gewonnen haben: das Kandidatenturnier bildet noch einmal eine eigene Kategorie – hier geht es wirklich um etwas! Erst recht, seitdem auf den Sieger nicht mehr Magnus Carlsen wartet, was das Unternehmen »Weltmeisterschaft« stets zu einem nur bedingt erfolgversprechenden Unterfangen machte. Diesmal wird der Herausforderer aller Wahrscheinlichkeit nach als Favorit in das anstehende Titelmatch gegen den zuletzt formschwachen Gukesh gehen.

  9. Fritz-Baumbach-Memorial des Deutschen Fernschachbundes hat bereits über 400 Anmeldungen

    Das internationale Fritz-Baumbach-Memorial des Deutschen Fernschachbundes (BdF) startet bereits am 24. April 2026. Bei einem Meldeschluss am 3. April ist nur noch wenige Tage Zeit sich anzumelden. Das Turnier ist offen für alle Spielerinnen und Spieler mit einer Fernschach-Elo von 0 bis 2750 nach der ICCF-Liste vom 1. April. Der Spielmodus sieht 10 Züge in 50 Tagen vor. Aktuell haben wir bereits über 400 Anmeldungen aus 51 Nationen.

    Gestartet wird in Gruppen von Spielern mit ungefähr gleicher Spielstärke. Jeder kann sich für maximal zwei Gruppen anmelden. Das Turnier wird wenn möglich im Silli-System (12 Spiele) auf dem ICCF-Server gespielt.

    Weitere Informationen findet man auf der ICCF-Seite und selbstverständlich auch beim BdF.

    Deutscher Fernschachbund

  10. "Es gilt für alle: Alles andere als der erste Platz ist eine Enttäuschung."

    Mit GM Raj Tischbierek und Finn Engesseraus der DSB-Öffentlichkeitsarbeit spricht Blübaum über seine Vorbereitung, riskante Gegner, überraschende Ideen am Brett und warum am Ende doch alles auf die eigene Form ankommt. Zwischen Eröffnungsarbeit, Erwartungsdruck und Außenseiterrolle wird klar: Blübaum reist nicht nur zum Mitspielen an. Und ganz nebenbei klärt sich auch eine der entscheidenden Fragen des Turniers: Reichen zehn Hemden für zwei Wochen Weltklasse-Schach?

April 2026
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 1 2 3

2700chess.com for more details and full list

 

Bundesliga

 

Info 01